MC geht seit über 60 Jahren vorneweg

21.07.2022

Der Innovation verpflichtet und der etablierten Norm stets einen Schritt voraus: Diese Maxime ist gleichermassen Anspruch und Antrieb der MC. Die Erforschung und Entwicklung neuer Produkte und Systeme ist seit Gründung des Unternehmens tief in seiner DNA verankert – und genau darin liegt auch einer der Gründe für den Erfolg der MC. Seit nunmehr über sechzig Jahren, wie die im Folgenden exemplarisch aufgeführten Innovationen der MC eindrucksvoll belegen.

Hochwertige Sichtbetonflächen in der Messe Düsseldorf dank der Betonkosmetik der MC.
Hochwertige Sichtbetonflächen in der Messe Düsseldorf dank der Betonkosmetik der MC.
© MC-Bauchemie 2022

NAFU-Dachbeschichtungssystem

Als die MC-Bauchemie im Dezember 1961 offiziell ihre Geschäftstätigkeit aufnimmt, geht sie bereits mit einer ersten Innovation an den Start: dem gerade erst entwickelten NAFU-System. Diese naht- und fugenlose Dachbeschichtung auf Basis von Bitumen eröffnet gegenüber den bis dahin verwendeten Dachbahnen völlig neue Anwendungsmöglichkeiten für Flach- und Kuppeldächer. Bis in die 1980er-Jahre hinein kommt das NAFU-System auf zahllosen Dachflächen zum Einsatz. Daraus entstehen in den folgenden Jahrzehnten weitere Bauwerksabdichtungssysteme für konstruktiv anspruchsvolle Flächen, die heute unter dem Namen MC-Proof bekannt sind. 

Sperrbeton mit MC-Special

Als Anbieter von Beton- und Mörtelzusatzmitteln ist die MC in den 1960er-Jahren erst einmal nur einer von vielen – doch findet das eifrige Team schnell ein Alleinstellungsmerkmal für das aufstrebende Unternehmen: den Betonzusatz MC-Special, mit dem sich hydrophobierender Sperrbeton herstellen lässt. In den 1970er-Jahren führt MC dann auch den MC-Schutzüberzug 702 in den Markt ein, der Frischbetonnachbehandlung und Oberflächenschutz zugleich ist. Beide Produkte entwickeln sich im Duett zu einem Renner.

Das MC-Grip-System

Eine der herausragenden MC-Entwicklungen der 1980er-Jahre kommt im Bereich der Fahrbahnbeläge zur Anwendung. Auf einem Forum von Verkehrs- und Strassenbaufachleuten stellt die MC-Bauchemie das von ihr entwickelte MC-Grip-Verfahren vor. Mit diesem Fahrbahn-Entglättungssystem wird die verloren gegangene Oberflächengriffigkeit von Strassen und Autobahnen wiederhergestellt und Unfallschwerpunkte werden entschärft. Das System wird in zwei Bauabschnitten 1985 und 1986 auf rund 170 000 mFahrbahnfläche der Autobahn A52 zwischen Essen und Düsseldorf erfolgreich erprobt und kommt von da an bei der Fahrbahnsanierung zum Einsatz, nicht nur im europäischen Ausland, sondern vor allem auch in Asien.

MC-Betonkosmetik

Auch im Bereich der Betonkosmetik ist MC von Anfang an ganz vorn dabei. Sichtbeton gilt in den 1970er-Jahren als ein von den Architekten beliebtes Gestaltungselement, doch er kann in der Praxis nicht immer die hohen Ansprüche der Gestalter erfüllen. Deshalb muss mit „Kosmetik“ nachgeholfen werden. MC entwickelt dafür mit den Nafuquick- und Emcefix-Produktfamilien Reparatur- und Feinspachtel, mit denen Ausbrüche, Kiesnester, Poren, Lunker und Farbunterschiede im Beton einfach beseitigt und perfekte Betonoberflächen erzielt werden können. So profitieren u. a. auch die Sichtbetonflächen der Sportstätten und Athletenunterkünfte bei den Olympischen Spielen in München 1972 vom MC-Betonkosmetikprogramm. Bis heute nimmt MC in diesem Segment eine führende Position im Markt ein. Die MC-Betonkosmetik hat sich als Facelifting für Betonoberflächen schlechthin etabliert. MC wird seither immer wieder hinzugezogen, wenn optische Mängel im Beton beseitigt und die Oberflächen optimiert werden müssen.

Vorreiter der PCE-Technologie

Bereits seit den frühen 1990er-Jahren unternimmt die Abteilung Forschung & Entwicklung der MC erste Schritte in der Synthetisierung von Polymeren und präsentiert 1994 eine erste Produkt-Rezeptur. Auf deren Basis wird in den folgenden Jahren eine neue Generation von Beton- und Mörtelzusatzmitteln auf Basis von Polycarboxylatethern (PCE) entstehen. Ist die PCE-Technologie seinerzeit noch innovative Zukunftsforschung, gilt sie heute nicht zuletzt dank der MC als Stand der Technik. Mit der Inbetriebnahme der Produktionsanlage für polymere Betonzusatzmittel in Bottrop im Juli 2012 legt MC den Grundstein für ein neues Kapitel in der Entwicklung von Betonzusatzmitteln und stellt sicher, dass das Unternehmen – unabhängig und nach eigenem patentierten Verfahren – schnell und individuell auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Zusatzmittel auf PCE-Basis entwickeln, testen und produzieren kann.

Trendsetter bei Reaktivabdichtungen

Mit Beginn des neuen Jahrtausends intensiviert MC die Forschung und Entwicklung im Bereich der Reaktivabdichtungen. Mit RD2 der Botament, Schwestergesellschaft der MC, die den Fachhandel mit bauchemischen Produkten beliefert, und MC-Proof eco (ehemals Expert Proof eco) entwickelt MC in den 2010er-Jahren als Pionier innovative, bitumen- und lösemittelfreie Bauwerksabdichtungen, die hervorragende technische Eigenschaften bieten. Diese polymermodifizierten Dickbeschichtungen sind hoch flexibel und rissüberbrückend, UV-, alterungs- und frostbeständig. Sie trocknen schnell durch und können anschliessend überstrichen oder überputzt werden. Damit setzt MC neue Massstäbe in der Bauwerksabdichtung.

Zementfreie Betone

Zur Eindämmung des Klimawandels werden weltweit immer nachhaltigere Konzepte entwickelt, auch im Bauwesen. MC trägt dabei zur Entwicklung des Geopolymerbetons „Earth Friendly Concrete“ (EFC) der Firma Wagners bei, der anstelle von Zement industrielle Nebenprodukte wie gemahlene Hochofenschlacke und Flugasche als Bindemittel nutzt. Dafür werden in mehrjähriger Forschungsarbeit auf diese Anwendung abgestimmte Aktivatoren und Zusatzmittel entwickelt. Der neue Earth Friendly Concrete von Wagners wird im September 2019 zum ersten zementfreien Beton, der in Deutschland eine DIBt-Zulassung erhält. Auch hier sind das Fachwissen sowie die Betonzusatzmitteltechnologie der MC der ausschlaggebende Treiber für eine richtungsweisende Innovation, denn klimafreundlicher Beton kann einen entscheidenden Beitrag leisten, den CO2-Abdruck einer ganzen Branche signifikant zu verbessern. MC forscht zurzeit an weiteren zementfreien Betonersatz- und Mörtelprodukten, um auch zukünftige Anforderungen an das klimafreundliche Bauen zu erfüllen.

KineticBoost-Technology®

Ein weiterer Meilenstein in der jüngeren Geschichte der MC ist die Entwicklung der KineticBoost-Technology®. Darauf basiert neben der Hochleistungsbeschichtung MC-DUR 2496 CTP und dem Brückenharz MC-DUR LF 680 auch die Produktfamilie MC-DUR TopSpeed. Mit diesem Spezialharzsystem können dauerhaft hoch belastbare Fussböden in Industrie, Parkhäusern und Hochbau auch bei schwierigen Wetterbedingungen schnell aufgebaut werden. Dank der KineticBoost-Technology® nutzen alle Systemkomponenten dieser Produkte den Einfluss von Feuchtigkeit und Nässe aus der Umgebung und wandeln ihn in eine zusätzlich beschleunigte Erhärtungsreaktion um. Dabei werden ausserdem die Haftung, der Abriebwiderstand und die Kratzfestigkeit der Beschichtung gesteigert. Damit setzt MC eine neue Benchmark für Bodenbeschichtungen in Industrie-, Infrastruktur- sowie Hochbauwerken. Der Innovation verpflichtet: Das gilt für die MC seit ihrer Gründung – und heute mehr denn je. Nicht zuletzt dank der sechs Jahrzehnte währenden Erfahrung in der Erforschung wegweisender neuer Lösungen für die Baubranche hat sich das Unternehmen zu einem namhaften Player am Markt entwickelt, dessen Know-how weltweit gefragt ist. Jetzt und in der Zukunft.

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