Authentische Savannenlandschaft im Zoo Zürich

Zürich

Im Zoo Zürich wurde im Frühjahr 2020 die Lewa-Anlage fertiggestellt, die den Charakter einer afrikanischen Savanne hat. Die darin zu sehenden Felsen, Bäume und viele weitere grosse Objekte des neuen Besuchermagneten wurden mit den Nafufill RM- (vormals Oxal RM) Produkten der MC erstellt.

Der Zoo Zürich wurde 1929 eröffnet und liegt oberhalb der Stadt auf dem Zürichberg im Quartier Fluntern. Die zwischen 2018 und 2020 errichtete 5,6 Hektar grosse Lewa Savanne ist aktuell die flächenmässig grösste Anlage im ganzen Zoo und nach dem Masoala Regenwald (2003) und dem Elefantenpark (2014) das dritte Schlüsselprojekt innerhalb des Masterplans für die Entwicklung des Zoo Zürich zum Naturschutzzentrum.

 

Naturalistische Darstellung in höchster Detailtreue

Der Bau der Anlage wurde von L3P Architekten AG aus Regensberg geplant, die Ausführung der Skulptierungsarbeiten wurde an die Firma Thilo Krause aus Coswig/Deutschland vergeben. Thilo Krause zeichnet als Bildhauer und Kulissenbauer bereits für das Franz-Josef-Land in Wien, das Exotenhaus in Karlsruhe und die neue Zoolandschaft in Leipzig verantwortlich. Seine Spezialität sind grosse Felsformationen und künstliche Bäume, die in höchster Detailtreue nach der Natur entwickelt werden. Dabei kommen bevorzugt die Skulptier- und Ausgleichsmörtel der Nafufill RM-Reihe (vormals Oxal RM-Reihe) der MC zum Einsatz, mit denen sich feingliedrige Skulptierungsarbeiten sogar an statisch und mechanisch beanspruchten Kunstfelsenflächen, wie z. B. an Kletter- und Spielplatzfelsen, realisieren lassen.

Affenbrotbäume wurden mit Nafufill RM geschaffen
Affenbrotbäume wurden mit Nafufill RM geschaffen
© MC-Bauchemie 2021


Kopjefelsen und Baobabs wirken täuschend echt

Herausragendes Merkmal der neuen Anlage im Zürcher Zoo sind die grosszügigen Freiflächen für Giraffen, Nashörner und weitere Tiere. Darin verteilt finden sich die „Kopjefelsen“: Die mächtigen Kunstfelsbrocken sind afrikanischen Inselbergen nachempfunden und in einer Höhe von bis zu 13 Metern ausgeführt. Ein weiteres kunstvoll gestaltetes Highlight sind die markanten Affenbrotbäume, die sogenannten Baobabs. Der grösste von ihnen hat eine Höhe von 19 Metern, einen Umfang von 23 Meter und einen Stammdurchmesser von 7,5 Metern. Vier der fünf grossen Baobabs in der Lewa Savanne haben ein geheimes Innenleben: sie sind Futterautomaten. Die Tierpfleger befüllen die Bäume mit Heu für die Nashörner und Huftiere und mit Pellets für die Giraffen. Über ein zentrales Leitsystem können sie dann die Futterausgabe steuern.

 

In Form gebracht mit den Skulptiermörteln MC-RockMortar H (vormals Oxal RM-H) und Nafufill RM 40 (vormals Oxal RM-L)

Der Aufbau der Objekte erfolgte auf Metallkonstruktionen, auf denen der microsilicavergütete Reparatur- und Skulptiermörtel MC-RockMortar H der MC aufgetragen und entsprechend in Form gebracht wurde. Neben seiner Festigkeit überzeugt MC-RockMortar H durch seinen hohen Karbonatisierungswiderstand und seine Temperatur-, Frost- und Frosttausalzbeständigkeit. Dabei ist er wasserundurchlässig, aber dennoch wasserdampfdiffusionsoffen. Für die Endbearbeitung wird Nafufill RM 40 verwendet. Der Mörtel ist hoch sulfatbeständig und ideal für die feingliedrige Skulptierung bei der Herstellung naturgetreuer Fels-, Stein- oder Holzoberflächen geeignet. Er ist ähnlich beständig wie sein Bruder MC-RockMortar H  und in vielen Farben erhältlich. Damit gestattet er die naturalistische Darstellung künstlicher Fantasiewelten.

Bei den Arbeiten an der Lewa-Anlage kamen schliesslich fast 900 Tonnen MC-RockMortar H und über 20 Tonnen Nafufill RM 40 in unterschiedlichen Farbtönen zum Einsatz. Bevorzugt wurde der Farbton „Namibiarot“, durch den die künstliche Felslandschaft ihren afrikanischen Originalen in nichts nachsteht.

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